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Das meint die Presse über uns:


Melodik der Kompositionen adäquat entfaltet

(...) Jenem leichten Genre, in dem der Dreivierteltakt vorherrscht, hat sich das vor drei Jahren begründete "Johann-Strauß-Orchester Kurpfalz" verschrieben - hier haben sich circa 30 Musiker (...) zusammengetan, um ein Repertoire zu pflegen, das, so sehr die Zeiten sich auch gewandelt haben, seit den Zeiten der "Belle Epoque" eine ungebrochene Popularität sich bewährt hat.

Dieses Repertoire ähnelt verblüffend dem eines momentan auf einer erstaunlichen Beliebtheitswoge schwimmenden Ensembles, das vor einem holländischen Geiger geleitet wird.  Freilich - mit welchem Unterschied!  Während das genannte Ensemble des André Rieu die Musik dem eigenen Showgebaren unterordnet und insgesamt schrecklich unsensibel mit ihr umgeht, sind von dem kurpfälzischen "Johann-Strauß-Orchester" Aufführungen zu hören, die in ihrer selbstverständlichen Musikalität und ihrer handwerklichen Solidität ausgesprochen sympathisch wirken. 

Walzer von Lehár, Kálmán und Emil Waldteufel erklangen da mit einem schwingenden Charme, wie er heute, da Musik mehr und mehr dem Diktat des Metrums unterworfen wird, selten geworden ist.  Wolfram Koloseus, der das Orchester vom Flügel aus dirigiert, weiß, daß, insbesondere bei solcher Musik, das Metrum flexibel zu handhaben ist, daß diese Musik erst durch sensibel ausgehörte Rückungen und Riterdandi lebendig wird.  Erst so entfaltet sich die oft genug bezwingende Melodik dieser Stücke. 

Die raschen Polkas hingegen (...) vertragen, und auch das weiß der Dirigent, einen packenderern Zugriff:  hier zählen Tempo und Präzision, und da das Orchester beides investierte, gelangen mit drei Polkas von Johann und Josef Strauß und mit dem tobenden Cancan rechte Zugnummern.
Der Titel des Abends "Die Welt der Operette" wurde mit Auszügen aus Lehárs "Land des Lächelns", "Giuditta", "Zarewitsch" und "Paganini" eingelöst, wobei sich die Engagements der Sopranistin Regine Herrmann und des Tenors Drew Abbott als rechte Glücksfälle erwiesen. (...)


vom 30.09.1998

 

 

Zuhörer schier aus dem Häuschen
Begeisternder Kultursommer-Start (...)

(...) Judith Schappert vom Donnersberg-Touristikverband, der das Konzert zustande brachte, dankte für die problemlose Überlassung des Hauses Unikat. Zur Rheinpfalz meinte sie, sie habe das Ensemble vor einigen Jahren im Rockenhausener Schloßpark gehört und sei froh, es jetzt nach Eisenberg geholt zu haben.
Die (...) Gäste gerieten schier aus dem Häuschen. Diese Vollblutmusiker nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen, mit welcher Freude sie "Noten in Klang" umsetzen, wie der bei Salonmusik so wichtige Blickkontakt funktioniert, wie die Streicher und ihre Instrumente die Rhythmen auch körperlich umsetzen – Ringleb und sein Kontrabaß schienen zu tanzen – muß als "Genuß pur" bezeichnet werden.
(...) Das hervorragende Spiel, die Improvisationen des Pianisten vollendeten die Freude.

Donnersberger Rundschau, 20.07.98

 

 

Wieder ein Neujahrskonzert mit dem Johann Strauß Orchester Kurpfalz in der ausverkauften Stadthalle

(...)Daß es diesmal keines geigenden Dirigenten (oder dirigierenden Geigers) wie einst beim Walzerkönig bedurfte, ward mit dem musikalischen Leiter der walzernden Kurpfälzer, Wolfram Koloseus, schnell einsichtig. Der zeigte mit seiner musikantisch zupackenden Art auch vom Flügel aus, daß er als gebürtiger Wiener und aus der "Sängerknaben"-Kinder-Schmiede für große Musiker hervorgegangener Kapellmeister im süffigen Dreivierteltakt ebenso zuhause ist wie im Galopp der feschen Polka. So schmissig und urgesund wie von den Strauß-Kurpfälzern dargeboten, reißen die Miniaturen aus der versunkenen K.-und K.-Epoche auch heute noch jedermann mit.
(...) Danach, weil des Beifalls kein Ende war, knallten dann die Polkas, ratterte der Marsch der Neujahrsmärsche, der Radetzky-Marsch eben, durch den Saal. Koloseus hielt dabei in seiner Laut-Leise-Dramaturgie sogar das Publikum in seinen Dirigier-Händen. (...)

(Die Rheinpfalz) Ausgabe Speyer vom 03.01.1998

 

 

Wohlklang in sehnsuchtsvollen Schlagern
Neujahrskonzert mit dem Ensemble "Salonissimo!" in Bad Homburg

(...) Ufa-Filmschlager: Sie bildeten den Schwerpunkt beim Neujahrskonzert des Ensembles Salonissimo in Bad Homburger Kulturzentrum Englische Kirche, das nach den Worten des Kontrabassisten Frank Ringleb somit bewußt einen "leicht alternativen" Akzent setzen wollte. (...)
In Werner Heymanns "Liebling, mein Herz läßt Dich grüßen" und Emil Waldteufels "Schlittschuhläufer-Walzer" trafen sie die Stimmung bestens, kulminierend in Richard Eilenbergs "Petersburger Schlittenfahrt", dem schwungvollsten Werk der ersten Konzerthälfte. Die Gesangssolisten Regine Hermann (Sopran) und John Dalke (Bariton) präsentierten sich sehr gekonnt. (...)
Theo Mackebens "Bel Ami" schien John Dalke wie auf den Leib geschneidert. Abwechslungsreich und charmant interpretierten alle Mitwirkenden die Melodien aus Fred Raymonds "Maske in Blau" . Im zweiten Teil gefielen besonders Robert Stolz, "Venus in Seide" dessen Text "Du lachst, wenn ich leide" John Dalke verzweifelt-schmachtend darbot, und natürlich Peter Kreuders "Musik, Musik, Musik ..." (...)
Ihre hervorragenden stimmlichen Qualitäten brachte Regine Hermann in "Wishing You Were Somehow Here Again" erneut zur Geltung.


Konzertchronik vom 2. Januar 1996

 

 

Mit Regine Hermann, erste Preisträgerin bei deutschen und italienischen Gesangwettbewerben, betrat eine Sopranistin die Bühne, die vom ersten Lied an überzeugte. (...)
Ausgespart wurden weitgehend die Melodien des Johann Strauß‘, dessen einhundertster Todestag im nächsten Jahr sich für zahlreiche Konzerte mit seinen Werken anbieten wird.
So wurde auch schon der Bogen gespannt zum Jahr 1999, wo das Orchester aus der Kurpfalz wieder zu Gast in Hovestadt sein wird und, wie unschwer zu erraten, mit einer Johann Strauß-Gala" aufwartet. Schon jetzt darf man sich also auf ein Wiedersehen mit diesen jungen, mitreißenden Musikern freuen. (...)

Soester Anzeiger vom 22. Juni 1998

 

 

(...) Das Ensemble besteht seit acht Jahren und hat seine Salonmusik im wahrsten Sinne des Wortes salonfähig gemacht. Gestern nachmittag zeigte es erneut, daß leichte Muse durchaus alles andere als seicht sein kann, wenn sie gekonnt dargeboten wird. (...)
Die sieben Musiker erzeugten mit den bekannten Filmmelodien eine bes(ch)wingte, freundliche Atmosphäre, zu der nur noch der "Kleine Braune" fehlte, dann wäre das Wiener Kaffeehaus in der Stadthalle perfekt gewesen. (...)
Das Ensemble bot perfektionierte Salonmusik-Kost. (...)
Mit viel Erfolg, versteht sich. Wobei das Publikum mit reichem Beifall nicht sparte – trotz Weltspartag, der den Anlaß zu diesem Konzert geboten hatte.

Speyerer Tagespost vom 06.11.1997

 

 

Witzig und spritzig
Jubelnde Juschauer beim Konzert der Stadtsparkasse

(...) 110 Jahre besteht die Völkinger Stadtsparkasse.  Was lag für ein solches Jubiläum näher als das "schwere Leichte"?  Damit sind die Kompositionen des Lehàrs, Pucchinis, Verdis, Offenbachs oder des "Walzerkönigs" Johann Strauß gemeint, die allesamt in der Donaumonarchie, Italien oder Frankreich entstanden wie in Völkingen die Stadtsparkasse.
Brilliant, farbenfroh, witzig und spritzig, gleichwohl von gemütvollem Wiener Geschmack - das überaus versierte Ensemble des Johann-Strauß-Orchesters Kurpfalz eroberte die Herzen der Zuhörer im Sturm.  Daß hier Profimusiker aus der Rhein-Neckar-Region am Werk sind, die zudem mit phänomenalem "Spaß an der Freud" musizieren - der charmant plaudernde Moderator Frank Ringleb hätte es eigentlich gar nicht zu erläutern brauchen.  Spätestens, als der koreanische Spinto-Tenor Ki-Chun Park vom Nationaltheater in Mannheim Lehàrs "Dein ist mein ganzes Herz" im Stile eines Heldentenors sang, "prasselte" regelrecht der Jubel der begeisterten Zuhörer.  In diesem Feuerwerk tänzerischer Beschwingtheit fehlte weder eine außergewöhnliche Sopranistinnen-Stimme wie die der Bundespreisträgerin Regine Hermann noch ein tempramentvoller Dirigent; Wolfram Koloseus ist gebürtiger Wiener, langjähriges Mitglied der Wiener Sängerknaben, und dirigierte vom Klavier aus - liegt ihm die Walzerseligkeit im Blut?  "Gold und Silber-Walzer", die Barcarole aus "Hoffmanns Erzählungen", "La Bohème" oder "La Traviata" - hier sprühten die Funken von A bis Z.   Klasse!  (...)


vom 23. September 1998

 


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