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Das meint die Presse über uns:
Musik für die
Badewanne
Neujahrskonzert Kulturkreis der Verbandsgemeinde Selters hatte eingeladen.
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Westerwälder Zeitung,
10.01.2011
Melodik
der Kompositionen adäquat entfaltet
(...) Jenem
leichten Genre, in dem der Dreivierteltakt vorherrscht, hat sich das vor drei
Jahren begründete "Johann-Strauß-Orchester Kurpfalz" verschrieben -
hier haben sich circa 30 Musiker (...) zusammengetan, um ein Repertoire zu
pflegen, das, so sehr die Zeiten sich auch gewandelt haben, seit den Zeiten
der "Belle Epoque" eine ungebrochene Popularität sich bewährt hat.
Dieses
Repertoire ähnelt verblüffend dem eines momentan auf einer erstaunlichen
Beliebtheitswoge schwimmenden Ensembles, das vor einem holländischen Geiger
geleitet wird. Freilich - mit welchem Unterschied! Während das
genannte Ensemble des André Rieu die Musik dem eigenen Showgebaren
unterordnet und insgesamt schrecklich unsensibel mit ihr umgeht, sind von dem
kurpfälzischen "Johann-Strauß-Orchester" Aufführungen zu hören, die
in ihrer selbstverständlichen Musikalität und ihrer handwerklichen Solidität
ausgesprochen sympathisch wirken.
Walzer von
Lehár, Kálmán und Emil Waldteufel erklangen da mit einem schwingenden Charme,
wie er heute, da Musik mehr und mehr dem Diktat des Metrums unterworfen wird,
selten geworden ist. Wolfram Koloseus, der das Orchester vom Flügel aus
dirigiert, weiß, daß, insbesondere bei solcher Musik, das Metrum flexibel zu
handhaben ist, daß diese Musik erst durch sensibel ausgehörte Rückungen und
Riterdandi lebendig wird. Erst so entfaltet sich die oft genug
bezwingende Melodik dieser Stücke.
Die
raschen Polkas hingegen (...) vertragen, und auch das weiß der Dirigent,
einen packenderern Zugriff: hier zählen Tempo und Präzision, und da das
Orchester beides investierte, gelangen mit drei Polkas von Johann und Josef
Strauß und mit dem tobenden Cancan rechte Zugnummern.
Der
Titel des Abends "Die Welt der Operette" wurde mit Auszügen aus
Lehárs "Land des Lächelns", "Giuditta",
"Zarewitsch" und "Paganini" eingelöst, wobei sich die
Engagements der Sopranistin Regine Herrmann und des Tenors Drew Abbott als
rechte Glücksfälle erwiesen. (...)

vom
30.09.1998
Zuhörer
schier aus dem Häuschen
Begeisternder
Kultursommer-Start (...)
(...)
Judith Schappert vom Donnersberg-Touristikverband, der das Konzert zustande
brachte, dankte für die problemlose Überlassung des Hauses Unikat. Zur
Rheinpfalz meinte sie, sie habe das Ensemble vor einigen Jahren im
Rockenhausener Schloßpark gehört und sei froh, es jetzt nach Eisenberg geholt
zu haben.
Die (...) Gäste gerieten schier aus dem Häuschen. Diese Vollblutmusiker nicht
nur zu hören, sondern auch zu sehen, mit welcher Freude sie "Noten in
Klang" umsetzen, wie der bei Salonmusik so wichtige Blickkontakt
funktioniert, wie die Streicher und ihre Instrumente die Rhythmen auch
körperlich umsetzen – Ringleb und sein Kontrabaß schienen zu tanzen – muß als
"Genuß pur" bezeichnet werden.
(...) Das hervorragende Spiel, die Improvisationen des Pianisten vollendeten
die Freude.
Donnersberger
Rundschau, 20.07.98
Wieder
ein Neujahrskonzert mit dem Johann Strauß Orchester Kurpfalz in der
ausverkauften Stadthalle
(...)Daß
es diesmal keines geigenden Dirigenten (oder dirigierenden Geigers) wie einst
beim Walzerkönig bedurfte, ward mit dem musikalischen Leiter der walzernden
Kurpfälzer, Wolfram Koloseus, schnell einsichtig. Der zeigte mit seiner
musikantisch zupackenden Art auch vom Flügel aus, daß er als gebürtiger
Wiener und aus der "Sängerknaben"-Kinder-Schmiede für große Musiker
hervorgegangener Kapellmeister im süffigen Dreivierteltakt ebenso zuhause ist
wie im Galopp der feschen Polka. So schmissig und urgesund wie von den
Strauß-Kurpfälzern dargeboten, reißen die Miniaturen aus der versunkenen
K.-und K.-Epoche auch heute noch jedermann mit.
(...) Danach, weil des Beifalls kein Ende war, knallten dann die Polkas,
ratterte der Marsch der Neujahrsmärsche, der Radetzky-Marsch eben, durch den
Saal. Koloseus hielt dabei in seiner Laut-Leise-Dramaturgie sogar das
Publikum in seinen Dirigier-Händen. (...)
(Die
Rheinpfalz) Ausgabe Speyer vom 03.01.1998
Wohlklang
in sehnsuchtsvollen Schlagern
Neujahrskonzert mit dem
Ensemble "Salonissimo!" in Bad Homburg
(...)
Ufa-Filmschlager: Sie bildeten den Schwerpunkt beim Neujahrskonzert des
Ensembles Salonissimo in Bad Homburger Kulturzentrum Englische Kirche, das
nach den Worten des Kontrabassisten Frank Ringleb somit bewußt einen
"leicht alternativen" Akzent setzen wollte. (...)
In Werner Heymanns "Liebling, mein Herz läßt Dich grüßen" und Emil
Waldteufels "Schlittschuhläufer-Walzer" trafen sie die Stimmung
bestens, kulminierend in Richard Eilenbergs "Petersburger
Schlittenfahrt", dem schwungvollsten Werk der ersten Konzerthälfte. Die
Gesangssolisten Regine Hermann (Sopran) und John Dalke (Bariton) präsentierten
sich sehr gekonnt. (...)
Theo Mackebens "Bel Ami" schien John Dalke wie auf den Leib
geschneidert. Abwechslungsreich und charmant interpretierten alle
Mitwirkenden die Melodien aus Fred Raymonds "Maske in Blau" . Im
zweiten Teil gefielen besonders Robert Stolz, "Venus in Seide"
dessen Text "Du lachst, wenn ich leide" John Dalke
verzweifelt-schmachtend darbot, und natürlich Peter Kreuders "Musik,
Musik, Musik ..." (...)
Ihre hervorragenden stimmlichen Qualitäten brachte Regine Hermann in
"Wishing You Were Somehow Here Again" erneut zur Geltung.

Konzertchronik
vom 2. Januar 1996
Mit Regine
Hermann, erste Preisträgerin bei deutschen und italienischen
Gesangwettbewerben, betrat eine Sopranistin die Bühne, die vom ersten Lied an
überzeugte. (...)
Ausgespart wurden weitgehend die Melodien des Johann Strauß‘, dessen
einhundertster Todestag im nächsten Jahr sich für zahlreiche Konzerte mit
seinen Werken anbieten wird.
So wurde auch schon der Bogen gespannt zum Jahr 1999, wo das Orchester aus
der Kurpfalz wieder zu Gast in Hovestadt sein wird und, wie unschwer zu
erraten, mit einer Johann Strauß-Gala" aufwartet. Schon jetzt darf man
sich also auf ein Wiedersehen mit diesen jungen, mitreißenden Musikern
freuen. (...)
Soester
Anzeiger vom 22. Juni 1998
(...) Das
Ensemble besteht seit acht Jahren und hat seine Salonmusik im wahrsten Sinne
des Wortes salonfähig gemacht. Gestern nachmittag zeigte es erneut, daß
leichte Muse durchaus alles andere als seicht sein kann, wenn sie gekonnt
dargeboten wird. (...)
Die sieben Musiker erzeugten mit den bekannten Filmmelodien eine
bes(ch)wingte, freundliche Atmosphäre, zu der nur noch der "Kleine
Braune" fehlte, dann wäre das Wiener Kaffeehaus in der Stadthalle
perfekt gewesen. (...)
Das Ensemble bot perfektionierte Salonmusik-Kost. (...)
Mit viel Erfolg, versteht sich. Wobei das Publikum mit reichem Beifall nicht
sparte – trotz Weltspartag, der den Anlaß zu diesem Konzert geboten hatte.
Speyerer
Tagespost vom 06.11.1997
Witzig
und spritzig
Jubelnde
Juschauer beim Konzert der Stadtsparkasse
(...) 110
Jahre besteht die Völkinger Stadtsparkasse. Was lag für ein solches
Jubiläum näher als das "schwere Leichte"? Damit sind die
Kompositionen des Lehàrs, Pucchinis, Verdis, Offenbachs oder des
"Walzerkönigs" Johann Strauß gemeint, die allesamt in der
Donaumonarchie, Italien oder Frankreich entstanden wie in Völkingen die
Stadtsparkasse.
Brilliant,
farbenfroh, witzig und spritzig, gleichwohl von gemütvollem Wiener Geschmack
- das überaus versierte Ensemble des Johann-Strauß-Orchesters Kurpfalz
eroberte die Herzen der Zuhörer im Sturm. Daß hier Profimusiker aus der
Rhein-Neckar-Region am Werk sind, die zudem mit phänomenalem "Spaß an
der Freud" musizieren - der charmant plaudernde Moderator Frank Ringleb
hätte es eigentlich gar nicht zu erläutern brauchen. Spätestens, als
der koreanische Spinto-Tenor Ki-Chun Park vom Nationaltheater in Mannheim
Lehàrs "Dein ist mein ganzes Herz" im Stile eines Heldentenors
sang, "prasselte" regelrecht der Jubel der begeisterten
Zuhörer. In diesem Feuerwerk tänzerischer Beschwingtheit fehlte weder eine
außergewöhnliche Sopranistinnen-Stimme wie die der Bundespreisträgerin Regine
Hermann noch ein tempramentvoller Dirigent; Wolfram Koloseus ist gebürtiger
Wiener, langjähriges Mitglied der Wiener Sängerknaben, und dirigierte vom
Klavier aus - liegt ihm die Walzerseligkeit im Blut? "Gold und
Silber-Walzer", die Barcarole aus "Hoffmanns Erzählungen",
"La Bohème" oder "La Traviata" - hier sprühten die Funken
von A bis Z. Klasse! (...)

vom
23. September 1998
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